Demonstration zum Frauentag München

Jetzt ein Zeichen setzen gegen Trumps frauenfeindliche Maßnahmen und das, was europäische und türkische rechte Parteien vorhaben – am 11. März am Münchner Odeonsplatz!

Mit seinen sexistischen Sprüchen und seinen Dekreten versuchen Trump und die Leute um ihn herum, ein abwertendes und feindliches Klima gegen Frauen zu schaffen – und nicht nur gegen Frauen: gegen Menschen muslimischen Glaubens, Menschen aus Mexiko, Menschen verschiedener sexueller Orientierung, auch gegen Menschen mit Behinderungen. Ganz ähnliche Tendenzen gibt es auch in Europa: die polnische Pis-Partei versucht, Abtreibungen zu kriminalisieren; in der Türkei gab es den Gesetzesvorstoß, vergewaltigte Frauen zur Heirat zu zwingen; in Russland gilt häusliche Gewalt neuerdings als “Wahrung des Familienfriedens”. Rechte Parteien wollen in Europa an die Macht und ihre Programme enthalten verklausuliert Ähnliches.

Deswegen ist es so wichtig,

jetzt auf die Straße zu gehen und nicht lange abzuwarten! In den USA wird am internationalen Frauentag zum Frauenstreik aufgerufen. Hier in München ruft der Frauenverband Courage auf, am 11. März zum Frauentag zu demonstrieren – hier der Flyer.

Auch wenn wir vielleicht einen anderen Stil haben oder andere Worte wählen würden, wollen wir vom Verein Frauenstudien diese Demonstration unterstützen. Wir schlagen Euch und Ihnen vor, auch zu kommen – ob weiblich, männlich oder anders. Mit oder ohne Pussy hat, selbstgestrickt oder nicht! Auch sonst sind der Fantasie keine Grenzen gesetzt mit Schildern, Sprüchen und anderem.

Gegen die Vorhaben autoritärer Machthaber, für Selbstbestimmung und Wertschätzung

Es geht gegen die Vorhaben autoritärer Machthaber und Gruppen, es geht aber auch für etwas: für Selbstbestimmung und Wertschätzung von Frauen. Und von Männern. Und von Menschen, die sich weder als Frau noch als Mann bezeichnen. Für Menschen jeder Hautfarbe; Religion; sexueller Orientierung; körperlicher Beschaffenheit; Familienstand. Es geht um ein Sozialwesen, das zugänglich und gerecht ist und ohne Feindbilder auskommt. Um den Schutz des Zustandes unserer Erde, auf die wir so angewiesen sind.

Sprich: Es geht um die Freiheit, die wir hier leben und genießen. Es geht aber auch um gutes Leben, für das wir uns mit mehr sozialer Gerechtigkeit und gegenseitiger Akzeptanz einsetzen können!

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