“Identitti” – Mithu Sanyals erster Roman: Es geht um Identität, das Internet und die Frage, ob wir uns unsere race selbst auswählen können.

Eine charismatische Professorin, ihre engagierte Studentin Nivedita, die Göttin Kali – und ein massiver shitstorm – davon erzählt Mithu Sanyals witziger und schlauer Roman “Identitti”.

Der Begriff “transgender” ist bekannt, aber kann es auch Menschen geben, die “transracial” sind? Dürfen sich Weiße dafür entscheiden, nicht mehr weiß zu sein – weil die neue Identität kulturelles Kapital verspricht?  Mithu Sanyal (geboren 1971, sie lebt in Düsseldorf und hat Sachbücher veröffentlicht, über die Vulva und das Thema Vergewaltigung, daneben ist sie Autorin fürs Radio, sitzt auf vielen Podien und hat in Kulturwissenschaften über das weibliche Genital promoviert) hat sich eine deutsche Version des Falles von Rachel Dolezal ausgedacht, mit einer Professorin der Kulturwissenschaften, die sich als PoC ausgibt und Saraswati (nach einer hinduistischen Gottheit) nennt, obwohl sie eigentlich Sara Vera aus Kassel und weiß ist. 

Mit Barbara Streidl und Laura Freisberg spricht Mithu Sanyal darüber, warum im Frühjahr 2021 endlich die Zeit reif ist für ihren Roman, warum sie sich eine Professorin wie ihre fiktive Figur Saraswati gewünscht hätte und warum während ihres Studiums die Texte von Schwarzen Feministinnen wie bell hooks die Rettung waren.

 

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