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Film & Gespräch: „Wie wir wollen“

Schwangerschaftsabbrüche gelten in Deutschland noch immer als Straftat und sind nur unter bestimmten Bedingungen möglich. Der Zugang wird zunehmend erschwert durch einen bundesweiten Ärzt*innenmangel und ein sich ausbreitendes Netzwerk von christlichen Fundamentalisten.

Der Dokumentarfilm ‚WIE WIR WOLLEN‘ des Kollektivs KINOKAS macht eine Bestandsaufnahme der systemischen Hürden beim Zugang zur Abtreibung in der heutigen Bundesrepublik Deutschland (BRD) durch eine Mischung aus persönlichen Erfahrungsberichten, dokufiktionalen Szenen und themenspezifischen Interviews. Dabei stellt der Film übergeordnete Fragen rund um Bevölkerungspolitik und körperliche Selbstbestimmung: Welche Eltern, welche Kinder und welche Familien sind erwünscht und warum?

Reproduktive Rechte stehen auf der Kippe

Vor dem Hintergrund eines weltweiten Angriffs auf reproduktive Rechte, ist der Film ‚WIE WIR WOLLEN‘ ein zeitgemäßer Beitrag zum internationalen Kampf für körperliche Selbstbestimmung.

Nach der Filmvorführung findet unter der Moderation von Meredith Haaf (Journalistin, Süddeutsche Zeitung) eine Diskussion mit Sara Dutch (Regisseurin), und Lina (Filmprotagonistin) statt.

Gut zu wissen

Trailer

(Dokumentarfilm | Deutschland 2021 | 98:52 Minuten | Deutsch, Englisch | Regie: Sara Dutch)

 

Datum

01 Okt 2022
Vorbei!

Uhrzeit

18:00 - 20:45

Kosten

10,50€

Veranstaltungsort

Neues Maxim
Landshuter Allee 33, 80637 München
Website
https://neues-maxim.de/
Kategorie
Petra-Kelly-Stiftung

Veranstaltende

Petra-Kelly-Stiftung
E-Mail
info@petra-kelly-stiftung.de
Website
https://www.petrakellystiftung.de/de

Weitere Veranstaltende

Referentin

  • Lina
    Filmprotagonistin
  • Meredith Haaf
    Meredith Haaf
    Moderation

    Meredith Haaf, Jahrgang 1983, ist Redakteurin im Ressort Meinung. Sie hat Geschichte und Philosophie studiert, und beschäftigt sich am liebsten mit den Gebieten, in denen sich das Private und das Politische treffen.

  • Sara Dutch
    Filmregisseurin

    Sara Dutch bewegt sich in ihrer Lohnarbeit(en) zwischen Filmbereich, NGO-Arbeit und Kulturbereich. Sie interessiert sich für Menschen und emanzipatorische Ansätze. Sie arbeitet gerne mit Ton, Installationen oder Videos, um Geschichten zu erzählen. Sie ist neben dem Kollektiv KINOKAS in einem Youtube-Fernsehkollektiv in Genf – DAFtivi – organisiert.

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