Warum auch Männer unter dem Patriarchat leiden.
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Die Autorin Sophia Fritz ist 2024 mit ihrem Sachbuch zu “Toxischer Weiblichkeit” bekannt geworden. Darin beschreibt sie Stereotypen, die für ein ungesundes, typisch weibliches Verhalten stehen, wie “Das gute Mädchen”, das es allen recht machen will, “Die Powerfrau” die niemanden braucht und alles schafft oder “Die perfekte Mutter”.
Als während der Arbeit an ihrem Buch zu toxischer Weiblichkeit ihr Bruder an einer Medikamenten-Abhängigkeit stirbt, beginnt sie auch, sich intensiver mit Männlichkeits-Vorstellungen zu befassen. Herausgekommen ist dabei ihr Buch “Der Mann, das Opfer” in dem sie analysiert, warum auch Männer Opfer von patriarchalen Strukturen sind. Gleichzeitig stellt sie sich die Frage, warum Männer - wenn sie doch auch unter dem Patriarchat leiden – sich so schwer damit tun, sich aus diesen Rollenvorstellungen zu lösen. Wie es gelingen könnte, dass Männer sich für Gleichberechtigung stark machen und wie sich über ein Thema sprechen lässt, bei dem so eine “Spracharmut” der Betroffenen herrscht.
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Moderiert von Laura Freisberg (Vorständin bei Frauenstudien München e. V., Journalistin).
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Eintritt: frei, Spenden willkommen
Anmeldung: info@frauenstudien-muenchen.de
Die Veranstaltung ist offen für alle Geschlechter.
Für die Diskussion beim Leseclub wäre es toll, wenn ihr das Buch von Sophia Fritz gelesen habt. Es ist aber keine Bedingung fürs Dabei-Sein.