Bevorstehende Events
Gleich & gerecht - Familie im Wandel
You can have it all - die Vereinbarkeitslüge!
-
Mit der neuen Veranstaltungsreihe “Gleich & gerecht – Familie im Wandel“ nimmt Frauenstudien München in Kooperation mit dem Kulturzentrum ubo9 in Aubing und dem Bündnis Equal Care München die kulturellen Bilder von Familie in den Blick, die unser gesellschaftliches Verständnis von Elternschaft bis heute prägen. Ausgangspunkt ist u.a. Heide Lutoschs Buch “Kinder haben”, das die historisch gewachsenen Leitnarrative von Mutterschaft, Vaterschaft und Familie sichtbar macht.
In der Reihe werden diese kulturellen Konstruktionen mit feministischer Perspektive befragt: Welche Bilder bestimmen bis heute, wie Care-Arbeit verteilt wird? Welche Narrative von „guter Mutter“ oder „modernem Vater“ wirken fort? Und wie beeinflussen sie Entscheidungen, Handlungsspielräume und materielle Gerechtigkeit in Familien?
Alle Termine der Veranstaltungsreihe:
16. April 2026: “You can have it all - die Vereinbarkeitslücke”
6. Mai 2026: “Wenn Mann als Ernährer nicht mehr gebraucht wird!"
-
Eintritt: frei, Spenden willkommen
Anmeldung bitte per Mail an info@frauenstudien-muenchen.de
Einlass: 19.30 Uhr
Weitere Termine der Veranstaltungsreihe:
6. Mai 2026: “Wenn Mann als Ernährer nicht mehr gebraucht wird!"
18. Juni 2026: “Familie - neu gedacht!”
Leseclub: “Madeline Miller - Ich bin Circe”
-
Der Mythos von Circe ist so berühmt, dass es die Figur der göttlichen Hexe sogar in den Sprachgebrauch geschafft hat: wenn jemand bezirzt wird, wird die Person umschmeichelt und verzaubert, wie es Circe in der “Odyssee” von Homer mit vielen Seefahrern gemacht hat, die ungebeten auf ihre Insel gekommen sind.
Sie ist die Tochter der Wassernymphe Perse und des Sonnengotts Helios, doch hat sie weder die Schönheit der Mutter noch die Mächtigkeit des Vaters geerbt - Circe ist irgendwie anders. Von ihrer Mutter wird sie “Falke” genannt, ihre Stimme klingt für die Götterwelt wie ein Krächzen und als ihre Verwandtschaft entdeckt, dass sie Zauberkräfte besitzt (und sich gegen das Gesetz von Vater und Onkel auflehnt) wird sie zur Strafe auf eine einsame Insel verbannt.
Madeline Miller erzählt in “Ich bin Circe” ihre Geschichte neu: aus einer feministischen Perspektive - denn Circe entwickelt nicht nur magisches Können, sondern auch Selbstbewusstsein und Widerständigkeit. Das System der Angst, die Willkürherrschaft der Götter, rufen ihren Protest hervor. Denn anders als der Rest der Götterwelt, hegt Circe Sympathien für die sterblichen Menschen und empfindet Mitgefühl mit deren Schicksal.
Von den Ihren verstoßen, schafft Circe sich auf ihrer Insel ein eigenes Reich, mit Kräutergarten, zahmer Löwin und ein paar Schweinen im Stall. Zwar ist der Roman “Ich bin Circe” von antiken Texten inspiriert - so empowernd war der Mythos aber noch nie. Im Leseclub wollen wir über "Ich bin Circe” diskutieren, es wäre toll, wenn die Teilnehmenden das Buch gelesen haben.
-
Moderiert von Laura Freisberg (Vorständin bei Frauenstudien München e. V., Journalistin) ).
-
Eintritt: frei, Spenden willkommen
Für die Diskussion beim Leseclub wäre es toll, wenn ihr das Buch gelesen hättet. Es ist aber keine Bedingung fürs Dabei-Sein.
Gleich & gerecht - Familie im Wandel
Wenn Mann als Ernährer nicht mehr gebraucht wird!
-
Mit der neuen Veranstaltungsreihe “Gleich & gerecht – Familie im Wandel“ nimmt Frauenstudien München in Kooperation mit dem Kulturzentrum ubo9 in Aubing und dem Bündnis Equal Care München die kulturellen Bilder von Familie in den Blick, die unser gesellschaftliches Verständnis von Elternschaft bis heute prägen. Ausgangspunkt ist u.a. Heide Lutoschs Buch “Kinder haben”, das die historisch gewachsenen Leitnarrative von Mutterschaft, Vaterschaft und Familie sichtbar macht.
In der Reihe werden diese kulturellen Konstruktionen mit feministischer Perspektive befragt: Welche Bilder bestimmen bis heute, wie Care-Arbeit verteilt wird? Welche Narrative von „guter Mutter“ oder „modernem Vater“ wirken fort? Und wie beeinflussen sie Entscheidungen, Handlungsspielräume und materielle Gerechtigkeit in Familien?
Alle Termine der Veranstaltungsreihe:
16. April 2026: “You can have it all - die Vereinbarkeitslücke”
6. Mai 2026: “Wenn Mann als Ernährer nicht mehr gebraucht wird!"
18. Juni 2026: “Familie - neu gedacht!”
-
Eintritt: frei, Spenden willkommen
Anmeldung bitte per Mail an info@frauenstudien-muenchen.de
Einlass: 19.30 Uhr
Weitere Termine der Veranstaltungsreihe:
18. Juni 2026: “Familie - neu gedacht!”
Feministischer Salon: “Jane Austen - Hauptsache heiraten?”
“It is a truth universally acknowledged, that a single man in possession of a good fortune, must be in want of a wife.”
-
“Es ist eine allgemein anerkannte Wahrheit, dass ein Junggeselle im Besitz eines schönes Vermögens nichts dringender braucht als eine Frau.” Zitat aus “Stolz und Vorurteil” von Jane Austen, übersetzt von Andrea Ott.
So lautet der Anfang aus Jane Austens Roman “Stolz und Vorurteil” - es ist wohl Austens bekanntester Satz, weil er auf so humorvolle Weise auf den Punkt bringt, was umgekehrt durchaus der Fall gewesen war: dass einer Frau ohne Vermögen nur die Möglichkeit blieb, jemand vermögendes zu heiraten, wenn sie finanziell abgesichert sein wollte. Damit könnte
man die Frage, warum in Austens Romanen immer geheiratet werden muss, auch schon ausreichend beantworten.Aber tatsächlich beinhaltet das Konzept der “romantischen Liebe” (das heutzutage zurecht aus allen möglichen Blickwinkeln kritisch betrachtet oder völlig in Frage gestellt wird) noch einen minimalen Handlungsspielraum, der sich in der damaligen Zeit für eine ganz bestimmte Schicht auftat. Und dieses Konzept beflügelt bis heute unsere Vorstellungskraft und Sehnsüchte - auch wenn kaum noch jemand mit einer Kutsche zum Nachmittagstee zu
den Nachbarn fährt.Im Gespräch wollen Laura Freisberg und Barbara Streidl über Jane Austens brillante Dialoge sprechen, ihre Gesellschaftskritik analysieren und ihre beliebten Heldinnen hochleben lassen. Und natürlich zur Diskussion einladen - ein Feministischer Salon offen für alle Geschlechter und alle Stände!
-
Moderiert von
Barbara Streidl (Journalistin und Ehrenvorsitzende von Frauenstudien München e. V.)
Laura Freisberg (Journalistin und Vorständin bei Frauenstudien München e. V.)
-
Einlass: 18.30 Uhr, Beginn: 19 Uhr
Eintritt: frei, Spenden willkommen
Raum im Körper – Feministische Kulturpraxis
Körperarbeit nach Elsa gindler mit feministischen texten
-
„Raum im Körper“ ist eine Workshopreihe, die Körperarbeit nach Elsa Gindler mit feministischer Poesie verbindet. Mit einfachen, langsamen Bewegungsexperimenten im Liegen, Sitzen, Stehen und Gehen erforschen wir, wie wir Raum im eigenen Körper schaffen und Präsenz kultivieren können. Während dieser Körperarbeit lesen wir gemeinsam kurze feministische Texte von Denkerinnen wie Audre Lorde oder zeitgenössischen Münchner Poetinnen. Die Teilnehmerinnen spüren, wie ihr Körper auf Sprache reagiert, wie Worte Raum schaffen oder verengen, wie Poesie Bewegung auslöst. Elsa Gindler (1885–1961) entwickelte einen experimentellen Ansatz der Körperarbeit, der auf Selbstwahrnehmung und innerem Spüren basierte. Als Frau aus der Berliner Arbeiterklasse schuf sie einen radikalen Gegenentwurf zur patriarchalen Medizin und Pädagogik ihrer Zeit. Diese Workshopreihe macht ihr Erbe für feministische Praxis fruchtbar und öffnet Räume für Regeneration, Handlungsfähigkeit und kulturelle Selbstermächtigung.
-
Eintritt: frei, über Spenden freut sich der Verein
Anmeldung bitte per Mail an info@frauenstudien-muenchen.de
Einlass: 19 Uhr
Du brauchst keine Vorkenntnisse. Bring einfach bequeme Kleidung, eine Decke und dicke Socken mit. Gymnastikmatten und Sitzkissen sind vor Ort, aber du kannst natürlich gern deine eigene mitbringen.
Weitere Termine der Veranstaltungsreihe:
16. Juli 2026, 19 Uhr
24. September 2026, 19 Uhr
Gleich & gerecht - Familie im Wandel
Familie - neu gedacht!
-
Mit der neuen Veranstaltungsreihe “Gleich & gerecht – Familie im Wandel“ nimmt Frauenstudien München in Kooperation mit dem Kulturzentrum ubo9 in Aubing und dem Bündnis Equal Care München die kulturellen Bilder von Familie in den Blick, die unser gesellschaftliches Verständnis von Elternschaft bis heute prägen. Ausgangspunkt ist u.a. Heide Lutoschs Buch “Kinder haben”, das die historisch gewachsenen Leitnarrative von Mutterschaft, Vaterschaft und Familie sichtbar macht.
In der Reihe werden diese kulturellen Konstruktionen mit feministischer Perspektive befragt: Welche Bilder bestimmen bis heute, wie Care-Arbeit verteilt wird? Welche Narrative von „guter Mutter“ oder „modernem Vater“ wirken fort? Und wie beeinflussen sie Entscheidungen, Handlungsspielräume und materielle Gerechtigkeit in Familien?
Alle Termine der Veranstaltungsreihe:
16. April 2026: “You can have it all - die Vereinbarkeitslücke”
6. Mai 2026: “Wenn Mann als Ernährer nicht mehr gebraucht wird!"
18. Juni 2026: “Familie - neu gedacht!”
-
Eintritt: frei, Spenden willkommen
Anmeldung bitte per Mail an info@frauenstudien-muenchen.de
Einlass: 19.30 Uhr
Raum im Körper – Feministische Kulturpraxis
Körperarbeit nach Elsa gindler mit feministischen texten
-
„Raum im Körper“ ist eine Workshopreihe, die Körperarbeit nach Elsa Gindler mit feministischer Poesie verbindet. Mit einfachen, langsamen Bewegungsexperimenten im Liegen, Sitzen, Stehen und Gehen erforschen wir, wie wir Raum im eigenen Körper schaffen und Präsenz kultivieren können. Während dieser Körperarbeit lesen wir gemeinsam kurze feministische Texte von Denkerinnen wie Audre Lorde oder zeitgenössischen Münchner Poetinnen. Die Teilnehmerinnen spüren, wie ihr Körper auf Sprache reagiert, wie Worte Raum schaffen oder verengen, wie Poesie Bewegung auslöst. Elsa Gindler (1885–1961) entwickelte einen experimentellen Ansatz der Körperarbeit, der auf Selbstwahrnehmung und innerem Spüren basierte. Als Frau aus der Berliner Arbeiterklasse schuf sie einen radikalen Gegenentwurf zur patriarchalen Medizin und Pädagogik ihrer Zeit. Diese Workshopreihe macht ihr Erbe für feministische Praxis fruchtbar und öffnet Räume für Regeneration, Handlungsfähigkeit und kulturelle Selbstermächtigung.
-
Eintritt: frei, über Spenden freut sich der Verein
Anmeldung bitte per Mail an info@frauenstudien-muenchen.de
Einlass: 19 Uhr
Du brauchst keine Vorkenntnisse. Bring einfach bequeme Kleidung, eine Decke und dicke Socken mit. Gymnastikmatten und Sitzkissen sind vor Ort, aber du kannst natürlich gern deine eigene mitbringen.
Weitere Termine der Veranstaltungsreihe:
24. September 2026, 19 Uhr
Raum im Körper – Feministische Kulturpraxis
Körperarbeit nach Elsa gindler mit feministischen texten
-
„Raum im Körper“ ist eine Workshopreihe, die Körperarbeit nach Elsa Gindler mit feministischer Poesie verbindet. Mit einfachen, langsamen Bewegungsexperimenten im Liegen, Sitzen, Stehen und Gehen erforschen wir, wie wir Raum im eigenen Körper schaffen und Präsenz kultivieren können. Während dieser Körperarbeit lesen wir gemeinsam kurze feministische Texte von Denkerinnen wie Audre Lorde oder zeitgenössischen Münchner Poetinnen. Die Teilnehmerinnen spüren, wie ihr Körper auf Sprache reagiert, wie Worte Raum schaffen oder verengen, wie Poesie Bewegung auslöst. Elsa Gindler (1885–1961) entwickelte einen experimentellen Ansatz der Körperarbeit, der auf Selbstwahrnehmung und innerem Spüren basierte. Als Frau aus der Berliner Arbeiterklasse schuf sie einen radikalen Gegenentwurf zur patriarchalen Medizin und Pädagogik ihrer Zeit. Diese Workshopreihe macht ihr Erbe für feministische Praxis fruchtbar und öffnet Räume für Regeneration, Handlungsfähigkeit und kulturelle Selbstermächtigung.
-
Eintritt: frei, über Spenden freut sich der Verein
Anmeldung bitte per Mail an info@frauenstudien-muenchen.de
Einlass: 19 Uhr
Du brauchst keine Vorkenntnisse. Bring einfach bequeme Kleidung, eine Decke und dicke Socken mit. Gymnastikmatten und Sitzkissen sind vor Ort, aber du kannst natürlich gern deine eigene mitbringen.
Feministischer Salon: “Margaret Atwood”
Die Queen der dystopischen Romane – was lernen wir von Margaret Atwood?
-
Margaret Atwood (*1939) ist mehr als eine Bestsellerautorin. Die kanadische Autorin ist auch eine feministische Chronistin, und darüber hinaus und eine der scharfsinnigsten Beobachterinnen von Macht, globaler Politik und Sprache. Ihre Romane – allen voran natürlich „Der Report der Magd“ und das dazugehörige Sequel „Die Zeuginnen“, aber auch die „Oryx & Crake“-Trilogie – entwerfen düstere Zukünfte. Die erschreckend oft wie Kommentare zur Gegenwart wirken. Atwood selbst betont: Nichts ist frei erfunden. Alles hat historische Vorbilder.
Ist unsere Welt also am Ende, wenn das, was Atwood schreibt, eh schon längst zur Wirklichkeit geworden ist? Wie sollen wir Hoffnung schöpfen, wenn die Dystopie zur Realität geworden ist?
„There is always hope“, sagt Margaret Atwood. Und es gibt viel Wohltuendes, was aus Margaret Atwoods Romanen mitgenommen werden kann, denn sie ist eine Anhängerin der Hoffnung und sehr humorvoll. Trotz aller autoritärer Versuchungen und der Zerbrechlichkeit von Demokratie sind ihre Texte gerade heute so wirkmächtig, weil sie mit Warnung, Widerstand und Hoffnung jonglieren.
In diesem feministischen Salon nähern sich Barbara Streidl und Laura Freisberg der kanadischen
Autorin Margaret Atwood im Gespräch: literarisch, politisch und persönlich. Mit viel Werkkenntnis
und Begeisterung leiten die beiden durch den Abend, werfen Thesen in den Raum, lesen ausgewählte Passagen vor und laden zur gemeinsamen Diskussion ein. -
Moderiert von Barbara Streidl (Journalistin und Ehrenvorsitzende von Frauenstudien München e. V.) und Laura Freisberg (Journalistin und Vorständin bei Frauenstudien München e. V.)
-
Einlass: 19.30 Uhr, Beginn: 20 Uhr
Eintritt: frei, Spenden willkommen
Vorkenntnisse sind willkommen, aber keine Voraussetzung für die Teilnahme am feministischen Salon.
Lesung mit dr. Antje Schrupp
Postpatriarchales Chaos und wie wir mit Feminismus die Freiheit erobern
-
Wir befinden uns im postpatriarchalen Chaos. Aber: Wir können uns mit Feminismus die Freiheit erobern. So ähnlich lautet der Titel des neuen Buches von Dr. Antje Schrupp, das sie am 6. März 2026 bei Lesung und Gespräch im Kulturzentrum Luise vorstellen wird. Im Gespräch mit Moderatorin Barbara Streidl wird es um Feminismus - oder Feminismen? - gehen, um Autorität, die Suche nach der richtigen Sprache und die Formulierung von feministischen Handreichungen, um im postpatriarchalen Chaos den Überblick zu behalten.
Antje, um was geht es in deinem aktuellen Buch?
"Dass gleichstellungspolitische Errungenschaften heute wieder gefährdet scheinen, bedeutet nicht, dass das Patriarchat zurückkehrt. Dessen Ordnungen – Staat, Kirche, Universitäten – haben ihre Autorität verloren, stattdessen herrscht vielerorts postpatriarchales Chaos: Macht beruht auf dem Recht des Stärkeren, auf physischer Gewalt, ökonomischer Überlegenheit und Willkür. Feministische Strategien müssen sich entsprechend neu ausrichten. Dabei können sie darauf bauen, dass Frauen und queere Menschen in aller Welt sich nicht länger unterordnen und klein beigeben wollen, sondern entschlossen die Welt nach ihren eigenen Maßstäben mitgestalten und für ein gutes Leben aller kämpfen."
Es gibt viel zu besprechen und noch mehr zu tun: Am 6. März in der Luise mit Dr. Antje Schrupp.Foto Credit: Heike Rost
-
Dr. Antje Schrupp ist Journalistin und Politikwissenschaftlerin und lebt in Frankfurt am Main. Sie publiziert vor allem über weibliche politische Ideengeschichte, etwa mit in ihrem 2025 erschienenen Buch „Unter allen Umständen frei“ über revolutionäre Feministinnen im „Goldenen Zeitalter“ der USA (Helmer-Verlag). 2019 ging sie in ihrem Essay „Schwangerwerdenkönnen“ (Helmer-Verlag) dem Zusammenhang von Reproduktion und Geschlecht nach. Beeinflusst vom italienischen Differenzfeminismus rund um den Mailänder Frauenbuchladen interessiert sie sich für die Unterschiede zwischen Frauen und ist seit vielen Jahren in unterschiedlichen Projekten engagiert, unter anderem hat sie 2007 das Internetforum www.bzw-weiterdenken.de mitgegründet und war 2012 eine der Mitautorinnen beim ABC des guten Lebens. Schrupps neues Buch „Postpatriarchales Chaos und wie wir mit Feminismus die Freiheit erobern“ (Aufbau Verlag, Februar 2026) ist eine Bestandsaufnahme in politisch gefährlichen Zeiten.
-
Moderiert von Barbara Streidl, Journalistin und Ehrenvorsitzende von Frauenstudien München e. V.
-
Eintritt: 5 EUR (für Mitglieder), 10 EUR (für Nichtmitglieder), 15 EUR (Support-Ticket)
Ticketkauf vorab über Ticketino
Einlass: 18.45 Uhr
Equal Care Day 2026
Sorgearbeit gerecht verteilen - Demokratie stärken
-
Am 28. Februar laden wir euch herzlich in die LUISE ein, wo wir irgendwo zwischen Konferenz und Festival die Utopie einer gerechten Verteilung von Sorgearbeit feiern werden. Unter dem Motto „Sorgearbeit gerecht verteilen – Demokratie stärken“ wird es auch diesmal wieder spannende Vorträge, Mitmachangebote und Gesprächsrunden geben. Im Mittelpunkt steht die Frage, wie wir durch die gerechte Verteilung von Sorgearbeit zu einer resilienteren Demokratie gelangen.
Die Keynote zur Eröffnung kommt von Jo Lücke, Autorin sowie Vorstand und Mit-Gründerin der Liga für unbezahlte Arbeit (LuA), Deutschlands gewerkschaftsähnlicher Organisation für Care-Arbeit. Wir freuen uns auf spannende Einblicke aus ihrer Arbeit als politische Bildnerin für Equal Care und Mental Load und als Aktivistin sowie Initiatorin der LuA. Im Anschluss laden wir euch ein, dass wir gemeinsam in Dialogforen zu den Themen Young Carers, Utopien gegen die Erschöpfung von Frauen und geschlechtergerechte Erziehung sprechen. Alternativ dazu wird es im Foyer wieder einen offenen, allgemeinen Austausch zum Thema Equal Care geben.
Am Nachmittag erwartet euch eine Gesprächsrunde mit Jo Lücke (LuA), Manuela Nachtigall (Mutter und ehemalige Feuerwehrfrau), Mina Mittertrainer (Soziologin) und Natascha Sagorski (Autorin und familienpolitische Stimme, die durch die Kampagne zur Einführung des gestaffelten Mutterschutzes bekannt wurde). Moderiert wird das Gespräch sowie die gesamte Veranstaltung von Kristina Weber (BR, Eltern ohne Filter).
Für Unterhaltung zwischendurch sorgen die Rapperin Gündalein und unser diesjähriger Schirmpate, der Schauspieler Martin Walde.
Hier geht es zum Programmflyer.
-
Die Teilnahme ist kostenlos.
Da die Plätze für die Veranstaltung begrenzt sind, möchten wir dich darum bitten, uns umgehend Bescheid zu geben, solltest du doch nicht teilnehmen können: equalcareday@equalcaremuc.de
Auch diesmal wird es eine begrenzte Anzahl an (inklusiven) Kinderbetreuungsplätzen geben. Darüber hinaus tut es uns leid, dass die Stadt München in diesem Jahr keine Gelder für die Übersetzung der Veranstaltung in Gebärdensprache zur Verfügung stellen wird.
Feministisches Netzwerktreffen
Seid bei unserem feministischen Netzwerktreffen!
Lesung mit Dr. susanne Kaiser
-
Dr. Susanne Kaiser ist am 12. Dezember 2025 zu Gast im Feministischen Salon im Glitch Bookstore. Die bekannte Sachbuchautorin, deren Bücher "Politische Männlichkeit" und "Backlash" wichtige Beiträge zur feministischen Debatte liefern, schreibt seit Jahren kritisch über bestehende gesellschaftliche Machtverhältnisse. In ihrer journalistischen Arbeit beschäftigt sie sich intensiv mit rassismuskritischen und gleichstellungsrelevanten Themen.
Mit ihrem Krimidebüt Riot Girl (2025) hat Kaiser eine neue Reihe gestartet, die in München spielt. Darin verbindet sie feministische Perspektiven mit spannender Handlung und scharfer Gesellschaftsanalyse. Der zweite Band der Reihe ist bereits in Arbeit.
Das Gespräch im Glitch Bookstore wird sich um aktuelle feministische Debatten drehen, um das, was bleiben darf, und um das gehen, was sich verändern muss – ein Abend über neue Ideen, Widerstand und die Kraft des Erzählens.
Fotocredit: Sima Dehgani
-
Moderiert von Barbara Streidl
-
Dr. Susanne Kaiser ist Journalistin und Autorin. Sie schreibt, liest und spricht unter anderem für Die ZEIT, DER SPIEGEL und Deutschlandfunk Kultur. Sie ist außerdem als Expertin bei Arte, WDR, SWR, ZDF und ARD oder Pro7 und RTL zu sehen und berät Politik und Sicherheitsbehörden.
2023 ist ihr Buch „Backlash. Die neue Gewalt gegen Frauen“ bei Tropen erschienen, 2020 bei Suhrkamp "Politische Männlichkeit. Wie Incels, Fundamentalisten und Autoritäre für das Patriarchat mobilmachen“. Es ist in viele Sprache übersetzt worden. Teil 1 ihrer feministischen Krimireihe bei Rowohlt „Riot Girl“ ist im April 2025 herausgekommen.
Seit 20 Jahren beschäftigt sie sich mit den Machtverhältnissen zwischen Männern und Frauen in muslimischen und in westlichen Gesellschaften, in den letzten Jahren vor allem mit weiblicher Rebellion, Solidarität und Widerstand gegen neu aufkommende Phänomene wie organisierter Frauenhass und reaktionäre Angriffen auf die Demokratie durch antifeministische Mobilisierung. -
Gut zu wissen
Wo: glitch bookstore, Barer Straße 70, 80799 München
Teilnahme: kostenlos, Spenden willkommen
Anmeldung bitte bis 09. Dezember.
Einlass 19.45
Beginn 20 Uhr
Ende 21.30 Uhr
+++AUSGEBUCHT+++ Anmeldung derzeit nur noch für die Warteliste möglich!
Leseclub "Marschlande" von Jarka Kubsova
-
Jarka Kubsovas Roman Marschlande spielt auf zwei Zeitebenen:
In der Jetzt-Zeit zieht Britta mit Mann und Kindern von Hamburg aufs Land. Eigentlich geht für die Familie damit der Traum vom eigenen Haus mit Garten in Erfüllung. Doch in der Abgeschiedenheit der Marschlande fühlt sich Britta immer wieder mit sich selbst konfrontiert. Schließlich stellt sie alles in Frage: den Umzug aufs Land, ihre berufliche Situation und ihre Ehe.
Gleichzeitig erzählt Jarka Kubsova die Geschichte von Abelke Bleken, einer Frau aus den Marschlanden bei Hamburg, die 1583 als Hexe gefoltert und hingerichtet wurde. Es ist die literarische Annäherung an eine Frau, die es tatsächlich gegeben hat: eine alleinstehende Bäuerin, die nach einem Deichbruch ihren Hof verlor.Schon in ihrem ersten Roman “Bergland” hat sich Jarka Kubsova mit dem Schicksal einer Bäuerin befasst und auch in “Marschlande” taucht sie tief in den Alltag der Menschen hinter den Deichen ein.
Im Leseclub wollen wir über den Roman “Marschlande” diskutieren, weshalb es toll wäre, wenn alle Teilnehmenden das Buch auch gelesen haben - es ist aber keine Bedingung fürs Dabei-Sein. Das Buch ist im Fischer Verlag erschienen, es kostet 14 Euro und kann zum Beispiel im Buch & Bohne am Kapuzinerplatz 4 erworben werden.
-
Gut zu wissen
Wo: Buchhandlung Buch&Bohne, Kapuzinerplatz 4 (Eingang über Häberlstrasse)
Teilnahme: kostenlos, Spenden willkommen
Anmeldung bitte bis 20. November
-
Moderiert von Laura Freisberg
Anmeldung bitte bis 20. November
Denkzuhause
Feminismus ohne Einheitsbrei:
Räume für solidarische Auseinandersetzung
-
Wir wünschen uns Räume, in denen wir uns über das Gemeinsame verbinden und gleichzeitig Verschiedenheit aushalten können. Oft wird in feministischen Diskussionen deutlich: Wir teilen viele Werte, doch in einzelnen Fragen gehen die Meinungen auseinander.
Wie lässt sich solidarisch verhandeln, was uns trennt, ohne aus dem Blick zu verlieren, was uns eint? Und wie gehen wir damit um, missverstanden zu werden oder nicht den richtigen Ton zu treffen? Dazu laden wir ein: zu einem offenen Gesprächsabend, bei dem wir gemeinsam fragen, zuhören und miteinander suchen, wie wir Vielfalt in unserem Aktivismus leben können. -
-
Moderiert von Jasmin Matzakow
Anmeldung bitte bis 20. Oktober
Feministisches Netzwerktreffen
Seid bei unserem lockeren Austausch dabei!
-
Wir wollen euch mal wieder echt und live treffen – und dabei genug Zeit haben für Gespräche. Also ohne eine große Veranstaltung und viel Input. Einfach mal wieder quatschen. Deswegen laden wir euch sehr herzlich zu unserem feministischen Netzwerktreffen am 16.10.2025 um 19 Uhr in München ein. Den genauen Ort teilen wir dir nach deiner Anmeldung mit. Diese Reihe ist ein offener Raum für ALLE.
-
Teilnahme: kostenlos
Verpflegung: vor Ort auf Selbstzahler_innenbasis.
Anmeldung bitte bis spätestens 09. Januar 2026 über den Anmeldebutton.
Unsere Veranstaltungsreihen
Leseclub
In unserem Leseclub besprechen wir feministische Bücher und Texte, entdecken neue Perspektiven und kommen miteinander ins Gespräch. Kein Vorwissen nötig – nur Neugier, Lust auf Austausch und Freude am Lesen.
Feministischer Salon
Der Feministische Salon knüpft an die Tradition gemeinsamer Denkräume an. Wir schaffen einen Ort für Austausch, Zuhören und gemeinsames Nachdenken. Hier können persönliche Erfahrungen und feministische Fragen
in Ruhe nebeneinanderstehen.
Raum im Körper – feministische Kulturpraxis
In dieser Workshopreihe verbinden wir Körperarbeit nach Elsa Gindler mit feministischer Poesie. Mit langsamen Bewegungen im Liegen, Sitzen und Gehen erforschen wir, wie wir Raum im eigenen Körper schaffen können. Während der Körperarbeit lesen wir gemeinsam kurze Texte von Denkerinnen wie Audre Lorde und spüren, wie Worte Raum schaffen oder verengen, wie Poesie Bewegung auslöst.
Lesung
Bestsellerautor_innen wie Franziska Schutzbach, Theresa Bücker und Alexandra Zykunov, neue und etablierte feministische Stimmen wie Johanna Kuroczik und Antje
Schrupp: Wir laden Autor_innen zu Gespräch und Lesung nach München ein.
feministisches Netzwerktreffen
Ein Abend für Begegnung, Community & Vernetzung. Egal ob Neumitglied oder einfach interessiert, hier ist Platz zum Kennenlernen, Austauschen, Fragen stellen, Zuhören und feministische Verbindungen knüpfen.