“I hated you, i loved you, too.”
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Wer ist gemeint? Natürlich Heathcliff. Heathcliff und Cathy, das ist wohl das Liebespaar der Literaturgeschichte, das uns das Lieben so gar nicht in romantischen Farben malt!
Im feministischen Salon von Frauenstudien geht es diesmal um Emily Brontës Roman „Wuthering Heights“ (1847), der diese Liebesgeschichte erzählt. Ein Buch wie ein Sturm, das Ernest Hemingway, Daphne du Maurier, Henry Miller und Mithu Sanyal zu den wichtigsten Romanen zählen, die sie je gelesen haben. Eine Geschichte über Begehren, Macht und soziale Gewalt. Und – Spoileralarm – ohne Happyend!
Aus feministischer Perspektive lesen wir „Wuthering Heights“ als Erzählung über Klassenverhältnisse, emotionale Abhängigkeiten und weibliche Selbstermächtigung jenseits bürgerlicher Normen. Bezug genommen wird auf Mithu Sanyals Buch „Über Emily Brontë“ (2022), der Brontës Roman als widerständigen Text feiert und seine politische, queere und feministische Sprengkraft herausarbeitet.
Und natürlich kommen wir auch an Kate Bushs ikonischem Song „Wuthering Heights“ (1978) nicht vorbei: Der Song gilt als popkulturelle Übersetzung einer literarischen Figur, die weibliche Leidenschaft, Ambivalenz und Unangepasstheit radikal ins Zentrum stellt.
Der feministische Salon von Frauenstudien lädt zu einer feministischen und literaturkritischen Auseinandersetzung mit einem Klassiker ein, der bis heute verstört und fasziniert.
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Emily Brontë (1818–1848), Tochter eines Pfarrers aus Yorkshire, veröffentlichte ihren einzigen Roman unter männlichem Pseudonym. Zeitgenössisch missverstanden, gilt das Werk heute als literarischer Affront gegen Moral, Klassenordnung und romantische Liebesideale.
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Laura Freisberg, Vorständin Frauenstudien München e. V.
Barbara Streidl, Journalistin und Ehrenvorsitzende Frauenstudien München e. V.
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Einlass: 19.45 Uhr, Beginn: 20.00 Uhr
Eintritt: frei, Spenden willkommen