Nicht verrückt, sondern zyklisch: Der Menstruationszyklus zwischen Mythos und Feminismus”
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Der Menstruationszyklus ist weit mehr als ein biologischer Prozess. Seit Jahrtausenden wird er kulturell, religiös und medizinisch gedeutet, oft geprägt von Mythen, Ängsten und gesellschaftlichen Vorstellungen über Weiblichkeit.
Mal galt die Menstruation als Zeichen von Schwäche, Unreinheit oder „Hysterie“, später wurde der weibliche Körper zunehmend medizinisch erforscht und kontrolliert. Heute scheint sich der Blick erneut zu verändern: Zyklusbewusstsein, hormonelle Gesundheit und Körperwissen erleben große Aufmerksamkeit – auf Social Media ebenso wie in feministischen Debatten.
Doch was bedeutet diese Entwicklung eigentlich? Führt mehr Zyklusbewusstsein zu mehr Selbstbestimmung - oder werden dadurch Stereotype und Rollenbilder verstärkt? Sind Zyklus-Apps wirklich hilfreich - oder ersetzen wir damit Körper-Intuition? Welche Rolle spielt hormonelle Verhütung historisch gesehen und in der Gegenwart?
Im Feministischen Salon wollen wir gemeinsam einen Blick auf die Kultur- und Medizingeschichte des Zyklus werfen: von alten Mythen und medizinischen Vorstellungen bis hin zu aktuellen Diskussionen rund um Zyklusbewusstsein. Dabei soll es nicht um einfache Antworten gehen, sondern um Ambivalenzen, gesellschaftliche Bilder und die Frage, wie wir uns dem Zyklus zeitgemäß und feministisch annähern.
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Moderiert von Rena Föhr (Autorin von “Know your flow”, freie Journalistin, Paar- und Sexualberaterin sowie NFP-Beraterin)
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Einlass: 19.45 Uhr, Beginn: 20 Uhr
Eintritt: frei, Spenden willkommen
Rena Föhrs Buch “Know your flow” wird vor Ort erhältlich sein. Ihr könnt es auf Wunsch signieren lassen.