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Feministischer Salon: “Jane Austen - Hauptsache heiraten?”

  • Glitch Bookstore 70 Barer Straße München, BY, 80799 Deutschland (Karte)

“It is a truth universally acknowledged, that a single man in possession of a good fortune, must be in want of a wife.”

  • “Es ist eine allgemein anerkannte Wahrheit, dass ein Junggeselle im Besitz eines schönes Vermögens nichts dringender braucht als eine Frau.” Zitat aus “Stolz und Vorurteil” von Jane Austen, übersetzt von Andrea Ott.

    So lautet der Anfang aus Jane Austens Roman “Stolz und Vorurteil” - es ist wohl Austens bekanntester Satz, weil er auf so humorvolle Weise auf den Punkt bringt, was umgekehrt durchaus der Fall gewesen war: dass einer Frau ohne Vermögen nur die Möglichkeit blieb, jemand vermögendes zu heiraten, wenn sie finanziell abgesichert sein wollte. Damit könnte
    man die Frage, warum in Austens Romanen immer geheiratet werden muss, auch schon ausreichend beantworten.

    Aber tatsächlich beinhaltet das Konzept der “romantischen Liebe” (das heutzutage zurecht aus allen möglichen Blickwinkeln kritisch betrachtet oder völlig in Frage gestellt wird) noch einen minimalen Handlungsspielraum, der sich in der damaligen Zeit für eine ganz bestimmte Schicht auftat. Und dieses Konzept beflügelt bis heute unsere Vorstellungskraft und Sehnsüchte - auch wenn kaum noch jemand mit einer Kutsche zum Nachmittagstee zu
    den Nachbarn fährt.

    Im Gespräch wollen Laura Freisberg und Barbara Streidl über Jane Austens brillante Dialoge sprechen, ihre Gesellschaftskritik analysieren und ihre beliebten Heldinnen hochleben lassen. Und natürlich zur Diskussion einladen - ein Feministischer Salon offen für alle Geschlechter und alle Stände!

  • Moderiert von

    • Barbara Streidl (Journalistin und Ehrenvorsitzende von Frauenstudien München e. V.)

    • Laura Freisberg (Journalistin und Vorständin bei Frauenstudien München e. V.)

  • Einlass: 18.30 Uhr, Beginn: 19 Uhr

    Eintritt: frei, Spenden willkommen

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