Cinema / by LLoyd Dirks / unsplash.com

Online-Filmclub: „Für Sama“

Auch wenn die vierte Welle rollt, möchten wir mit euch über wichtige und feministische Filme diskutieren! In dem bewährten Format zu unserem Online-Filmclub möchten wir am 13. Dezember um 19.30 Uhr mit euch über den Film „Für Sama“ sprechen. Das Prinzip funktioniert so: Jede*r sieht den Film für sich in Ruhe an. Im Anschluss treffen wir uns in einem virtuellen Zoom-Raum. Bei Tee oder einem anderen leckeren Getränkt sprechen wir mit euch über den Film und die Gefühle, die er aufbringt. Außerdem geben wir euch Hintergrundinformationen zu den Regisseur*innen, der Geschichte von Aleppo (Syrien) und weiteren im Film angesprochenen Themen.

Den Film gibt’s in der Arte Mediathek

Der Film „Für Sama“ ist über die Arte Mediathek noch bis zum 7. Januar 2022 über folgenden Link frei und kostenlos aufrufbar: https://www.arte.tv/de/videos/095139-000-A/fuer-sama/

Darum geht es

In dem britisch-syrischen Dokumentarfilm zeigt die Regisseurin Waad al-Kateab zusammen mit dem Regisseur Edward Watts ihr Leben und aktivistisches Arbeiten im belagerten Aleppo im Jahr 2019. Der Film ist als Liebesbrief von Waad an Ihre Tochter Sama aufgebaut. Die Stadt zerfällt und Waad zeigt ihre Hochzeit mit Hamza und die Geburt ihrer gemeinsamen Tochter Sama. Waad filmt alles was in Aleppo um sie herum passiert, dazu gehört Leid und Tod sowie auch Augenblicke der Hoffnung.

„Ich habe beim Filmen gar nicht darüber nachgedacht, dass meine Perspektive besonders ist. Ich denke, ich hatte Zugang zu Menschen und Orten, die ein Mann nicht bekommen hätte. Ich war schwanger im besetzten Aleppo und habe meine Tochter dort bekommen, ich kann verstehen, was Mütter und Schwangere durchmachen!“ (Waad im Spiegel Interview mit Carolina Torres)

Oscar-Nominierung

Der Film wurde in Cannes ausgezeichnet und war außerdem für einen Oskar in der Kategorie ‚Beste Dokumentation‘ nominiert. „Für Sama“ basiert dabei auf privaten Video-Aufzeichnungen der Regisseurin. Für die Fertigstellung mussten Waad und Watts insgesamt über 500 Stunden an Videomaterial sichern.

„It’s a rare film showing the female experience of war“ (10 reasons to watch the Oscar nominated documentary „For Same“; Patrice Taddonio, PBS.org)

Achtung Triggerwarnung

Der Film zeigt dokumentarisch und sehr realitätsgetreu das Leben im belagerten Aleppo (Syrien) mit einer detaillierten Darstellung von Bombenangriffen, Verletzungen, toten Menschen (auch Kindern) und Körpern, sowie einer genauen Darstellung eines Notkaiserschnitts mit anschließender Wiederbelebung des Neugeborenen.

Gut zu wissen

  • Der Eintritt ist frei.
  • Voranmeldung bitte per Mail unter info@frauenstudien-muenchen.de
  • Die Einwahldaten zum Zoom-Meeting erhaltet ihr nach der Anmeldung per Mail.

Weitere Informationen

 

Datum

Dez 13 2021

Uhrzeit

19:30

Veranstaltungsort

Online
Kategorie

Veranstaltende

Frauenstudien München
E-Mail
info@frauenstudien-muenchen.de

Referentin

  • Elisabeth Beuttel
    Elisabeth Beuttel
  • Ellen Diehl
    Ellen Diehl
  • Helen Klaus
    Helen Klaus

    Helen Klaus, geboren 1983. Studium der Luft- und Raumfahrttechnik in München. Ihr Debütroman Poly erscheint nach erfolgreicher Crowdfunding-Kampagne beim Kladdebuchverlag in Freiburg. In ihrem Roman dekonstruiert sie das gesellschaftlich-suggestive Modell der heteronormativen Zweierbeziehung. Seit 2018 ist Helen Klaus aktives Mitglied bei Frauenstudien München e.V. und organisiert mit dem Filmclub einen Denkraum für feministische Debatten, Ideen und Alternativen.

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