Demonstration Slutwalk München 2017

Seit November 2016 reicht endlich ein „Nein“, damit ein sexueller Übergriff auch strafrechtlich als solcher anerkannt wird.  Dies ist ein Meilenstein für den Schutz der sexuellen Selbstbestimmung. Dass diese Vorstellung aber in den Köpfen vieler Menschen noch nicht angekommen ist, zeigt eine Studie aus demselben Jahr: Danach halten 27 Prozent der EU-BürgerInnen eine Vergewaltigung unter bestimmten Umständen für gerechtfertigt, z.B. wenn das Opfer betrunken, knapp bekleidet oder alleine unterwegs war. Nein!
Jeder Mensch hat ein Recht darauf, nein zu sagen. Egal, in welcher Situation und zu welchem Zeitpunkt. Es gibt kein Verhalten, das Vergewaltigung oder sexuelle Belästigung rechtfertigt oder entschuldigt. Das Opfer ist niemals selbst schuld!

Dafür gehen wir gemeinsam auf die Straße

Demonstriert mit uns am 22. Juli 2017 um 13 Uhr am Stachus (mit schließendem Walk durch die Innenstadt) für sexuelle Selbstbestimmung!

Es spielt keine Rolle, was ihr anzieht und welches Geschlecht ihr habt – ihr seid immer willkommen!

Mehr Informationen: 

Geschichte des Slutwalk

Es begann 2011 in Toronto, als ein kanadischer Polizist zum Thema der präventiven Verbrechensbekämpfung sagte, dass „Frauen vermeiden sollten, sich wie Schlampen anzuziehen, um nicht zum Opfer zu werden.“ An dieser Aussage entzündete sich weltweit Empörung – und die Slutwalk-Bewegung war geboren: Tausende Menschen gehen seither auf die Straße, um gegen sexualisierte Gewalt und deren Verharmlosung zu protestieren.

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