Leseclub: „Die linke Hand der Dunkelheit “ von Ursula K. LeGuin

Die linke Hand der Dunkelheit“ aus dem Jahr 1969 ist ein feministischer Science-Fiction-Roman der amerikanischen Autorin Ursula K. LeGuin (1929-2018). Darin beschreibt sie eine Welt, in der die Bewohner_innen weder männlich noch weiblich sind bzw. nur für kurze Phasen eine geschlechtliche Identität haben.

Auf diesen Planeten kommt der Ich-Erzähler, dem es schwerfällt, die „Gethenianer“ weder als Mann noch als Frau wahrzunehmen – in seiner Sprache sind alle Bewohner deshalb erst mal Männer. Dieses „Gedankenexperiment“ wurde mit den beiden wichtigsten Literaturpreisen für Science-Fiction bedacht, dem Hugo und dem Nebula-Award.

Ursula K. LeGuin geht es mit dem Roman aber nicht darum, die androgyne Gesellschaft als die bessere zu beschreiben, sondern unsere Denkweise herauszufordern.

 

Im Leseclub, den Laura Freisberg moderiert, wird der Roman besprochen.

Der Eintritt ist frei. Vorherige Anmeldung bitte über info@frauenstudien-muenchen.de!

 

Biographie von Ursula K. Le Guin

Ursula K. Le Guin wurde 1929 in Berkeley/Kalifornien als Tochter der Schriftstellerin Theodora Kroeber und des Anthropologen Alfred Kroeber (daher das K. in ihrem Namen) geboren. Nach einem Geschichtsstudium begann sie Anfang der sechziger Jahre mit dem Schreiben und veröffentlichte ihre ersten SF- und Fantasy-Erzählungen. Ihren Durchbruch erzielte sie schon wenige Jahre später mit dem Roman „Die linke Hand der Dunkelheit“ – und mit dem Fantasy-Epos „Erdsee“ wurde sie schließlich weltberühmt. Poesie und gedankliche Tiefe ihres Werkes, das nicht nur mit sämtlichen Genre-Preisen ausgezeichnet, sondern auch mit dem amerikanischen National Book Award geehrt wurde, haben in der Science Fiction neue Maßstäbe gesetzt. Die Autorin starb Anfang des Jahres im Alter von 88 Jahren.

Ein Nachruf auf Ursula K. LeGuin von Antje Schrupp.

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