Einmal Feminismus zum Mitnehmen, bitte!

– Wie eine soziale Bewegung zum Verkaufsschlager wurde –

Chimamanda Ngozi Adichie’s Buchtitel „We All Should Be Feminists“ steht auf einem weißen Dior-Shirt, das man für 550 Dollar kaufen kann. Auch bei H&M gibt es T-Shirts und Pullover mit feministischen Slogans. Und Autofirmen, Deodorant-Hersteller, Modeketten werben mit „Empowerment“-Clips – 2017 scheint das Jahr zu sein, in dem Feminismus das neueste Verkaufsargument ist. Und das ist, nun ja, überraschend.

Andi Zeisler, Gründerin und Herausgeberin des Bitch Magazine, argumentiert in ihrem Buch „Wir waren doch mal Feministinnen“ entlang einer schillernden Reihe von Beispielen aus Popkultur, Medien und Werbung, dass der Feminismus von der Konsumindustrie vereinnahmt und verwässert worden sei. Unerschrocken und mit beißendem Witz erzählt dieses Buch, wie wir es dazu haben kommen lassen, und es erinnert uns daran, dass mit Feminismus eigentlich einmal etwas anderes gemeint war.

Frauenstudien München, der Rotpunktverlag und das Amerikahaus München laden zu einem Gesprächsabend mit Andi Zeisler ein. Wir sprechen über die Vereinnahmung einer sozialen Idee durch den Kapitalismus und was das für die feministische Bewegung bedeutet.

Das Gespräch findet auf Englisch statt. Moderation: Susanne Klingner (Journalistin)

Voranmeldung bitte über info@frauenstudien-muenchen.de oder reservierung@amerikahaus.de – vielen Dank!

Der Eintritt beträgt 2 Euro.

Der Abend ist eine Kooperation mit der Stiftung Bayerisches Amerikahaus gGmbH und der Bayerischen Amerika-Akademie.

Amerikahaus Münchenbayerische amerika-akademie

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