DER NÄCHSTE SCHRITT: Rückblick #1

Es war uns ein Fest – danke für die „Frauenpower-Dusche“!

Am 8. und 9. Juni 2018 fand unter der Überschrift „Der nächste Schritt“ unsere Konferenz in Kooperation mit dem BayernForum der Friedrich-Ebert-Stiftung in der Seidlvilla in München statt.

Wie die Überschrift schon ankündigt, drehte sich in den zwei Tagen alles um eine mögliche Zukunft, in der Menschen gleichberechtigt ein gutes Leben führen können.

Wir diskutierten rege Thesen von Mithu Sanyal, die sie in ihrer rasanten und inspirierenden Keynote vorstellte (ganz bald gibts hier einen Mitschnitt anzuhören!). Entwarfen Entwürfe zur Zukunft der Wirtschaft mit Antje Schrupp, der Politikwissenschaftlerin Astrid Séville von der LMU München und Isabelle Hoyer von Panda, dem Netzwerk für Führungsfrauen. Vertieften uns in die Chancen von städtischer Entwicklung aufgrund des demographischen Wandels mit Susanne Tatje, der ersten bundesdeutschen Demografiebeauftragten. Und wurden aktiv in Workshops zur Zeitpolitik, digitaler sowie politischer Partizipation oder bei einem Jahreszeitenfest.

Beim Feministischen Speeddating standen diese Münchner Organisationen für Gespräche bereit: FrauenTherapiezentrum, Frauenseelsorge, FAM, Slutwalk München, wepsert, Schamrock – Festival der Dichterinnen, AK Panafrikanismus, Terre des femmes, Reflektor M sowie Frauen der Welt. Beim tollen Konzert der Gruppe Beißpony stießen wir zudem auf den 30. Geburtstag unseres Vereins an.

Die Veranstaltung wurde unterstützt vom Kulturreferat der Landeshauptstadt München.

Foto: Kinga Cichewicz

Ausführliche Rückblicke folgen bald – Wepsert macht den Anfang

Für alle, die das Fest verpasst haben, wollen wir unsere Eindrücke in den kommenden Wochen in Häppchen darbieten.

Auf dem Blog wepsert gibt es bis dahin erste Einblicke in das Geschehene und Besprochene. Ein Auszug:

Als angenehm und anregend empfanden wir vor allem den persönlichen Kontakt zu Gleichgesinnten und den Blick über den Tellerrand unseres eigenen Feminismus. Das veranstaltete Speed Dating war dafür ein fabelhafter Eisbrecher, und auch in den Pausen wollten wir gar nicht mehr aufhören, mit den spannenden Initiativen und Einzelpersonen zu quatschen.

Neben dem Input der Vorträge und den geführten Gesprächen war es bestätigend und stärkend zu erfahren, auf welche Traditionen unsere eigene Arbeit fußt und wie sich die Strömungen, die sich unter Feminismus fassen lassen, in den letzten Jahren und Jahrzehnten verändert haben.

Viel Spaß bei der Lektüre!